Das Stuttgarter Kanalnetz

Im Jahr 2002 hat die Stadt Stuttgart ihr Kanalnetz an einen amerikanischen Investor für knapp 100 Jahre vermietet, um es für zunächst knapp 30 Jahre zurück zu mieten. Die Vertragsbedingungen sind so gestaltet, dass das Kanalnetz im Wert von etwa 450 bis 550 Millionen Euro in den USA als Investition betrachtet wird, so dass dort Steuerersparnisse erzielt werden können, obwohl hier kein Euro mehr in das ja bereits bestehende Leitungsnetz investiert wird.
DIESE STEUERERSPARNISSE TEILEN SICH ETWA 10 BETEILIGTE FINANZINSTITUTE (VERSICHERUNGEN, BANKEN UND EINE EIGENS DAFÜR GEGRÜNDETE BRIEFKASTENFIRMA IN EINER STEUEROASE) UND DIE ETWA 20 BERATERFIRMEN (FINANZBERATER, ANWALTSKANZLEIEN). STUTTGART BEKAM DAMALS, WEIL ES JA SEIN ABWASSERNETZ DIESEM SYNDIKAT VON STEUERSPARERN ZUR VERFÜGUNG STELLTE, SOZUSAGEN ALS BELOHNUNG ETWAS MEHR ALS 20 MILLIONEN EURO AUSBEZAHLT. NUN MIETET ES SEIT 2002 FÜR MINDESTENS 29 JAHRE SEIN EIGENES ABWASSERSYSTEMS ZURÜCK. DIESE KONSTRUKTION VON MIETEN UND ZURÜCKMIETEN MUSS MAN NICHT VERSTEHEN. MAN KANN SIE EIGENTLICH AUCH NICHT VERSTEHEN, DENN DIE VERTRÄGE SIND GEHEIM.
CROSS-BORDER-LEASING IST DERART KOMPLEX, DASS DAFÜR EIN EIGENER VORTRAG NÖTIG WÄRE (WIKIPEDIA BENÖTIGT Z.B. 3 DIN A-4-SEITEN, UM DIE ELEMENTARSTEN GRUNDZÜGE ZU ERLÄUTERN).