Was wäre wenn…Teilen Stadt findet?

Von Anna Kübler und Anna Oelrichs

Was wäre wenn…Teilen Stadt findet?

Eine Suche nach den Möglichkeiten des Teilens am Beispiel Stuttgart

„Die Stadt ist gebaut, sie muss nicht neu sondern umgebaut werden.“ Ursula Koch, Stadträtin Zürichs (1987)

Städte sind und werden in Zukunft noch vermehrt Wohn-, Arbeits- und vor allem Lebensraum für eine Vielzahl von Menschen sein. Die globalen und lokalen Herausforderungen an diese ändern sich ständig. Gleichzeitig haben bereits heute viele Städte ihre baulichen Grenzen erreicht und Innenentwicklung wie auch Konversionen stehen im Zentrum der Stadtentwicklung. So stellte sich die Frage was passiert, wenn man das Thema des Sharings konzeptionell auf eine gesamte Stadt anwendet. Das Projekt besteht aus 3 Teilen: THEORIE, KONTEXT und KONZEPT. Im Theorieteil wird die Geschichte des Teilens, bestehende Sharing City-Konzepte und die unterschiedlichen Bereiche des Teilens untersucht, an Hand von Projektbeispielen erläutert und immer so weit als möglich auf die Stadt bezogen. Daraus abgeleitet werden allgemeingültige Maßnahmen. Ein klarer Nord-Süd-Transect durch Stuttgart zeigt unterschiedliche Stadträume und Quartiertypologien auf, welche später auf ihre Potentialflächen untersucht wurden. Später werden im Konzeptteil die Maßnahmen auf die einzelnen Gebiete bezogen. Durch die konzeptionellen Entwürfe können die vielschichtigen Möglichkeiten des Sharings aufgezeigt werden. Während es zu Beginn der Arbeit das Ziel war allgemeingültige Strategien für Sharing Cities zu entwickeln, stand am Ende fest, dass zwar vereinfachende Maßnahmen entwickelt werden können, das Teilen in der Stadt jedoch kontextspezifisch statt finden muss. Für das Aufspüren von Potentialflächen, das Koordinieren einzelner Projekte wie auch die Durchf-und Ausführung einzelner Projekte werden weiterhin Architekten und Stadtplaner benötigt. Denn dann kann Teilen einen Beitrag zur Stadt der Zukunft bieten.

 

 

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